Unaufhaltsam setzt sich etwas fort, was schon Jahrtausende andauert – der Klimawandel. Wer es noch nicht gemerkt hat: Es wird wärmer, es wird kälter, es wird wieder wärmer usw. Normalerweise nennt man das eben Wetter, Jahreszeit oder (wenn man sich besonders hervortun will) Klima. Es ist ein Phänomen, ein Naturereignis, Chemie, Physik, Astrologie – kurz gesagt: Realität. Manche allerdings wollen es nicht wahr haben. Für sie ist Klima (also das Wetter um genau zu sein) etwas, das man schützen muss, das man aufhalten muss, wenn es sich zu stark verändert und das man womöglich ganz stoppen sollte.
Interessant ist, dass seit dem Ausbruch des Vulkans
Eyjafjallajökull im Mai 2010 die lauten Medienstimmen verstummt sind, die, genauso unaufhaltsam wie der Klimawandel, von katastrophalen Temperatursteigerungen gesprochen hatten. Interessant ist auch, dass der vergangene Winter einer der längsten und härtesten (sprich: kältesten) seit einigen Jahrzehnten war. Stimmen wurden außerdem laut, dass bei Ausbruch des größeren Vulkans auf Island, Katla, die Auswirkungen auf das Klima sogar gravierend wären: Durch eine Aschewolke in noch größerem Ausmaß als wir sie in diesem Jahr erlebt hatten, könnte die Temperatur um einige Grade sinken! Man stelle sich das einmal vor…
Oder auch nicht… denn: Es wird doch alles gut! Am Ende gewinnt nämlich das, was vom Menschen nicht beeinflusst werden kann – die Natur. Stoppt doch lieber Ölkonzerne davor, die Weltmeere zu verpesten, stoppt lieber Waldbrände, pflanzt ein paar Bäume, genießt die Natur und
lasst das Klima doch einfach mal Klima sein. Je eher der Mensch kapiert, dass er den Gesetzen der Natur genauso unterworfen ist wie das Wetter, umso besser.
Zum Schluss bleibt mir nur noch ein Zitat meines Lieblingsdichters
William Shakespeare:
“There are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy.“ (Hamlet)
“Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich träumen lässt, Horatio”
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